Spine gestalten gemeinschaftliche Vielfalt. In einem breiten Projektportfolio sehen wir unser Arbeitsfeld im Zusammenbringen unterschiedlicher Lebenswelten und Vorstellungen. Uns treibt dabei ein ganzheitliches Verständnis der Stadt als Ressource, vom Material über ihre stadträumlichen Qualitäten zu individuellen Bedarfen und Erfahrungen. Derzeit beschäftigen sich unsere Arbeiten mit den Schwerpunkten des Zirkulären Bauens, der Transformation, dem Bauen mit Holz, der Arbeit mit Baugemeinschaften, dem Mitdenken städtischer Infrastrukturen und der digitalen Planung.

Die dringlichen Fragen der Klima- und Biodiversitätskrise sind dabei integrativer Bestandteil unserer Arbeit. Einen nachlässigen Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen können wir uns nicht mehr leisten. Das Zusammenleben divers und nachhaltig zu gestalten ist dabei oberstes Ziel. Es steht nicht in Widerspruch, sondern im Einklang mit dem Vorhaben, unsere Umwelt inklusiver und ressourcengerechter zu gestalten. Auch deshalb steht ein starkes Konzept stets im Vordergrund unserer Entwürfe. Mit diesen Themen engagieren wir uns auch in der akademischen Forschung und der Ausbildung junger Architekturschaffender, unter anderem an der MSA Münster und der Leibniz Universität Hannover.

Spine Architects wurde 2001 in Hamburg gegründet. Seit zwei Jahrzehnten gestalten wir mit einer Leidenschaft für die Architektur und einer Liebe zum Urbanen in flachen Hierarchien das Zusammenleben in der Gemeinschaft — im Kontext der nachbarschaftlichen Stadt als auch im gemeinschaftlichen Leben unter einem Dach. Planen und Bauen ist Teamwork, Kommunikation statt Kompromiss, Neugierde als treibende Kraft. Wir kombinieren das Vertraute mit dem Unerwarteten und erzeugen daraus das eigentlich Spezifische.


Kreisläufe

Wir stellen den gerechten Umgang mit Ressourcen in den Vordergrund unserer Arbeit. Neben materiellen Fragen der Herstellung und Wiederverwendbarkeit von Bauteilen und Baustoffen, liegen wesentliche Stellschrauben in architektonischen Gesamtkonzepten, die für lange Nutzungsdauern sorgen. Es gilt über gute Gestaltung Orte zu schaffen, die gerne, langfristig und unterschiedlich genutzt werden, bestehende Potenziale klug zu nutzen und Erfordernisse neu zu denken. Recycling, Reuse und die damit verbundene Schonung von Primärrohstoffen, sowie der Einsatz von nachwachsenden Materialien wie Holz, Kork oder Hanf erhalten in unserer Planung einen hohen Stellenwert. Die Nutzungsphasen, Anpassungsfähigkeit, Beständigkeit und Instandhaltung sowie der Mehrwert für Mensch, Tier und Pflanze zeichnen einen nachhaltigen Umgang mit unserer Welt aus.


Transformation

Das Gebaute bindet große Mengen grauer Energie und Rohstoffe während die Abrissindustrie einen bedeutenden Anteil der Abfallproduktion erzeugt. Als soziokulturelle Ressource manifestieren sich in ihr soziale Identitäten, kulturelle Wertvorstellungen oder besondere zunächst unscheinbare Qualitäten. Das Verringern von Abrissraten und ein genauer Blick auf das Vorhandene sind maßgeblich für einen gerechten Umgang mit den uns verfügbaren Ressourcen und essentielle Fragen des Gemeinwohls. Das Reintegrieren von brachliegenden Bauten und Quartieren in ihr städtisches Umfeld bietet die Chance neue Typologien und Lösungen zu gegenwärtigen und zukünftigen Lebensvorstellungen zu entwickeln. Die gebaute Umwelt ist in diesem Sinne plastisch: formbar, aber nicht beliebig austausch- und erneuerbar, widerständig, aber nicht starr.


Holzbau

Als einziger Baustoff mit positiver CO2-Bilanz spielt Holz eine zentrale Rolle im klimagerechten Bauen. Als nachwachsender Rohstoff bindet es Kohlenstoff und benötigt in der Herstellung nur einen Bruchteil der Primärenergie von Massivbauten. Produktionsreste können thermisch verwertet werden und mit entsprechender Ausführung sind Feuchte-, Schall-, Wärme- und Brandschutz im Holzbau dem konventionellen Massivbau ebenbürtig. Dabei erhöhen computergestützte Fertigungstechnologien den Vorfertigungsgrad um präziser zu planen und Baustellenzeiten drastisch verkürzen zu können. Um diese Potentiale zu nutzen sollten schon in den frühen Leistungsphasen Themen der Statik, des Brandschutzes oder auch des späteren Bauablaufs in der Gebäudekonzeptionen berücksichtigt werden. We call it Timberlism.


Baugemeinschaft

Durch die frühzeitige Einbindung der künftigen Nutzer:innen in den Planungsprozess bietet die Gestaltung für Baugemeinschaften besondere Potentiale in der räumlichen Ausformulierung des Zusammenlebens und kreativer Antworten auf Fragen sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit. Auf engem Raum können eine Vielzahl relevanter gesellschaftlicher Themen befragt und innovative Typologien und Nutzungskonzepte erprobt werden. So können Baugemeinschaften mit individuellen Ansätzen Zukunftsideen für das Leben in einer inklusiven Gesellschaft entwickeln. Ein klarer Beteiligungsrahmen, strukturierte Prozesse und ein starkes konzeptuelles Grundgerüst ermöglichen dabei die Entfaltung individueller Lösungen. Wir sind unkompliziert. Unser Rollenverständnis ist es zum geeigneten Zeitpunkt relevante Fragen zu stellen. Der Ausgang ist offen.


Infrastruktur

Der zunehmende Wandel der autogerechten zu einer ressourceneffizienteren und lebensfreundlicheren Stadt ist eine zentrale Aufgabe der Architektur. Die Integration innerstädtischer Logistik, emissionsfreier Mobilität und die Verknüpfung unterschiedlicher Mobilitätsformen ist dabei neben der technischen und verkehrsplanerischen letztlich auch eine architektonische Aufgabe. Je nach städtischem Kontext ergeben sich stets neue Fragen wie Infrastrukturen und das öffentliche Leben in Einklang zu bringen sind und sich gegenseitig bereichern. Kernthemen sind die architektonische Verknüpfung der technischen Realitäten innerstädtischer Infrastruktur und die Schaffung eines stadträumlichen und sozialen Mehrwerts für die Stadt, die wir mit der öffentlichen Hand, Logistikunternehmen und Start-Ups der Mobilitätsbranche intensiv verhandeln.


Digital

Die Digitalisierung schafft neue Potenziale für die Baubranche. Digitale Planungswerkzeuge sind nicht nur wesentlich für einen effizienten Planungsprozess, sie ermöglichen auch einen qualitativen Mehrwert, indem sie komplexe Informationslagen zugänglich aufarbeiten und so zu einer nachhaltigen Planung beitragen. Wir planen alle Projekte modellbasiert und projektspezifisch im Building Information Modeling (BIM) Prozess. Digitale Planung und BIM sind für uns eine Erweiterung unserer Kommunikations- und Planungsfähigkeiten in einer kooperativen Arbeitskultur. Sie ersetzen keine analogen Werkzeuge, das persönliche Gespräch, die leicht verständliche Skizze oder die intensive Diskussion mit allen Beteiligten. Aber sie können diese bündeln, transparent aufarbeiten und gezielt in den Planungsprozess einfließen lassen.

Broschüre Büroprofil

Annual Book

Jeannine Becker. M.Sc. Architektur

Team

Eva Bisdorf. M.Sc. Architektin

Team

Dr. Steffen Bösenberg. M.A. Architekt

Assoziierter Partner

Christina Cernovsky. M.Sc. Architektin

Team

Stefan Degott. M.A. Architekt

Team

Gesche Delfs. M.A. Architektur

Team

Mathias Ellmer. M.Sc. Architektur

Team

Michel Jan Max Eser. Architekt

Assoziierter Partner

J‘orn Hadzik. Dipl.-Ing. Architekt

Geschäftsführender Gesellschafter

Kathrin Harder. Dipl.-Ing. Architektin

Team

Julian B. Hung. M.Sc. Arch. & Stadtplan.

Team

Sara Ipakchi. M.Sc. Architektin

Team

Niko Liebsch. M.Sc. Architekt

Team

Jan Löhrs. Dipl.-Ing. Architekt BDA

Geschäftsführender Gesellschafter

Hannah Oesterlin. M.Sc. Architektur

Team

Pavlos Polyviou. BA. Arch. & Stadtplan.

Team

Moritz Schenk. Bauzeichner, BIM

Team

Anja Sontheim. Executive Assistant

Team

Natascha Wegner. M.Sc. Architektin

Team

Theresa Wilczek. Praktikantin

Team

Neil Winstanley. Dipl.-Ing. Architekt

Geschäftsführender Gesellschafter

Max Wombacher. M.A. Architekt

Team

Elena Wunderlich. Dipl.-Ing. Architektin

Assoziierte Partnerin

Ehemalige Mitarbeiter*innen: Boris Bollmann, Damien Hodgson, Melanie Leigers, Matthias Förster, Andreia Jonas, Melanie Zirn, Susanne Buckler, Daniel Geyer, Jan Monica, Dietmar Brandt, Julia Doerffel, Katja Franke, Alex Münch, Gereon Töpper, Philipp Schürman, Franziska Popp, Mark Deutzmann, Sandra Brosterhaus, Niklas Ferdenhert, Marvin Kaltwasser, Sarah Leuthner, Selcan Emer

Ehemalige Praktikant*innen: Boris Bollmann, Julie Guth, Julia Dörffel, Christoph Kleine, Daniel Kirch, Inken Peters, Nele Eggers, Franziska Lienemann, Carolin Arndt, Dennis Kuntke, Nana Apel, Cornelia Stöhr, Maria und Mirko Schröder (die Schröders), Sandra Ebbinghaus, Cathrin Tach, Simon Bollinger, Michéle Gottier, Alex Münch, Frauke Busdiecker, Simon Hartenberger, Inga Hausmann, Caroline Gebhardt, Daniel Geyer, Xenia Danae Mattner, Miriam Gruppe, Anastasia Zaluga, Ana Fonseca, Carl Kemper, Lena Weiss, David von Hoersten, Francesco Schiavone, Malgorzata Dziedziejko, Nora Albrecht, Stefanie Treus, Chris Phipak, Annekathrien Bombien, Maria Filonenko, Moritz Kühl, Markus Urban, Sophia Sauer, Malte Seppmann, Anna Wentritt, Brad Townsend, Tuija Hillner, Lisa Biermann, Henrieke de Boer, Hanna Tschierse, Jil Hoffmann, Theresa Bandmann, Kristina Gergert, Katharina Domke

Ehemaliges Gründungsmitglied und Partner von 2001 - 2008: Dipl. Ing. Boris Bähre